Entwicklung der Drogeriebranche von 2001 - 2009
Die Zahl der Drogerien in der Schweiz ist weiterhin leicht rückläufig. Die Verlangsamung, die sich abzeichnet, lässt jedoch darauf schliessen, dass sich die Strukturbereinigung in der Branche dem Ende zuneigt.
Jede Drogerie muss die Mehrwertsteuer deklarieren und den erzielten Umsatz bekannt geben. Diese Angaben der eidgenössischen Steuerverwaltung sowie des Marktforschungsinstituts IMS Health erlauben es dem SDV jedes Jahr, den Branchenumsatz der Drogerien zu eruieren.
Schaut man sich die letzten Jahre an, zeigt sich klar: Die gesamte Branche hat bezüglich Umsatz den vorläufigen Höhepunkt erreicht. Zwar ist die Strukturbereinigung nicht abgeschlossen, doch beeinträchtigt dies die einzelnen Drogerien nicht. Im Gegenteil: Sie gehen gestärkt hervor und verzeichnen pro Verkaufsstelle deutlich höhere Umsätze als noch im Jahr 2001.
Ein Trend, der sich in den letzten Jahren vermehrt feststellen lässt, ist die Zunahme der Bedeutung der Gruppierungen. So gehören heute in den mittleren Umsatzbereichen im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Drogerien einer Gruppierung an. Derselbe Trend zeigt sich auch im unteren Umsatzbereich (bis CHF 800'000 Umsatz pro Jahr) sowie im höheren Bereich (über CHF 2,5 Mio. Umsatz pro Jahr).
Aktuelle Branchendaten der Drogerie stehen zum download als PDF Datei zur Verfügung:
Sortimentsumsätze Drogerien 2008
Entwicklung Drogerie-Branche 2001 - 2009
Veränderung der Spezialisierung der Drogerien aus Kundensicht 2001 - 2008





